Erster Technik-Workshop durchgeführt

Titelbild Workshop

Unter der Leitung von Tontechniker David Sievers und Band-Union Vorstandsmitglied Steff Keller fand in Schaffhausen der erste Technik-Workshop der Band-Union statt, bei dem der Fokus auf dem optimalen Live-Sound lag. Im Steingutschulhaus lernten die Teilnehmenden durch praktische Analysen, wie entscheidend die richtige Mikrofonierung für das Mischpult ist.

Organisiert von Band-Union-Vorstandsmitglied Steff Keller und moderiert vom professionellen Tontechniker David Sievers, fand am Samstag, 4. Juli, der erste Technik-Workshop in der Aula des Steingutschulhauses in Schaffhausen statt. Der Teilnehmerkreis war breit gestreut, von Einsteigern bis zu Fast-Profis war alles anwesend. Und dennoch: Alle Teilnehmenden waren intensiv dabei und hatten ihre Aha-Erlebnisse.

Unter dem Credo «Music First» wurden aktuelle Themen der Anwesenden rege diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Im «Basic Workshop» standen nicht die technischen Möglichkeiten im Vordergrund, sondern es wurden aktiv Wege ermittelt, wie das eingehende Signal zum Mischpult möglichst optimal erzeugt werden kann. Dazu wurden Gesang, Sprache, eine akustische Gitarre, eine Bassdrum und ein Gitarrenverstärker in verschiedenen Positionen und Varianten getestet, aufgenommen und analysiert.

Mit seiner grossen Erfahrung konnte David Sievers immer wieder eindrücklich vermitteln, wie wichtig eine gute Mikrofonierung der Instrumente ist. Dabei zeigte sich deutlich, dass die «optimale» Position sowohl vom Instrument und dem Mikrofonmodell als auch vom Geschmack des Tontechnikers abhängt.

War der Basic Workshop kompliziert? Ganz klar: NEIN! David Sievers konnte flexibel auf die Fragen der Gruppe eingehen und diese durch Experimente und Aufnahmen direkt beantworten. Die Stimmung war über den vierstündigen Workshop hinweg sehr entspannt, und so wurde auch in der kurzen Stärkungspause weiter diskutiert und gefachsimpelt.

Fazit der Gruppe:
Der Workshop hat gezeigt, wie wichtig die richtige Mikrofonposition ist – aber auch, dass es die eine richtige Position nicht gibt. Er hat vermittelt, wie wir mit unseren Instrumenten arbeiten können, um einen möglichst guten Sound zu erhalten. Das eine oder andere Mikrofon wird mit Sicherheit in Zukunft nicht mehr da stehen, wo es vorher war, nur weil man das halt immer so gemacht und gesehen hat.

Bei weiteren Anmeldungen wird der Basic-Workshop wiederholt.