Max Goedecke «Everytime The Rain Falls»
«Once when dark December flooded the land with a heavy rain ...» Mit diesen Worten beginnt Max Goedeckes neue Single «Everytime The Rain Falls», die am 9. Oktober erschienen ist. Und schon mit den ersten Zeilen öffnet sich die Tür zu einer Geschichte, die von Einsamkeit und Fremde erzählt, am Ende aber dorthin führt, wo Menschen einander finden.
Eine Reise durch die Fremde. Und zueinander.
In der rund sechsminütigen Folkrock-Ballade verarbeitet Goedecke das Gefühl des Verlorenseins, das ihn einst als Strassenmusiker fernab der Heimat begleitete. Regen, Ferne und Orientierungslosigkeit bilden jedoch nur den Anfang.
Denn «Everytime The Rain Falls» nimmt eine versöhnliche Wendung. Aus dem persönlichen Erlebnis wächst ein Plädoyer für menschliches Mitgefühl und für jene verbindenden Räume, die Musik schaffen kann, selbst wenn Herkunft, Sprache und Kultur zunächst weit auseinanderliegen.
Der Geist der 1970er-Jahre
Auch musikalisch ist die Single eine Reise. Goedecke orientiert sich am Folkrock der 1970er-Jahre und nennt Bob Dylan und Neil Young als klangliche Bezugspunkte. Den Geist jener Aufnahmen verbindet er mit einer modernen DIY-Indierock-Attitüde.
Viel aus einer Hand
Dabei stammt bemerkenswert viel aus einer Hand: Sämtliche Instrumente spielte Goedecke selbst ein, auch für den Mix zeichnete er verantwortlich.
Ein sechsminütiges Roadmovie für die Ohren
So ist «Everytime The Rain Falls» nicht einfach nur ein neuer Song, sondern ein kleines sechsminütiges Roadmovie für die Ohren. Eines über das Unterwegssein, übers Verlorengehen und Gefundenwerden. Und über die tröstliche Erfahrung, dass Musik manchmal genau dort eine Brücke baut, wo Worte allein nicht mehr weiterkommen.
Die Single ist auf den gängigen Musik- und Podcastplattformen sowie als Lyric-Video zu hören.